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remidias pro & remidias family

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Regeln & Grenzen der Selbstmedikation

remidias liefert Informationen zu für bestimmte Symptom-Kombinationen nach homöopathischen Erkenntnissen möglicherweise geeigneten homöopathischen Mitteln.

remidias ersetzt nicht - insbesondere bei schweren oder chronischen Beschwerden - die Konsultation eines Arztes. remidias ist kein Ersatz für professionelle ärztliche Beratung oder Behandlung.  Prinzipiell müssen alle blassen, trinkunwilligen Kinder - insbesondere wenn sie erbrechen, oder kraftlos (apathisch) erscheinen - ärztlich untersucht werden!

Die Grenzen der Homöopathie zu kennen, ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Wir empfehlen Ihnen daher, sich an folgende Regeln der Selbstmedikation zu halten:

  •  Wenden Sie homöopathische Mittel nur bei leichten akuten Beschwerden an und behandeln Sie ernste oder chronische Krankheiten nur in Absprache mit einem Arzt oder erfahrenen Homöopathen. Wenn Symptome nicht abklingen oder sich verschlimmern, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
  • Nehmen Sie nicht einfach mehrere Mittel gleichzeitig ein, und nehmen Sie Mittel ohne Rücksprache mit Ihrem Homöopathen/Arzt nicht über einen längeren Zeitraum ein. Setzen Sie andere ärztlich verordnete Medikamente auf keinen Fall ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt/Homöopathen einfach ab.
  • Zur Selbstmedikation sind  vor allem Niedrigpotenzen (D4-D12; C4-C12) geeignet, Hochpotenzen sollten nur von einem erfahrenen Homöopathen angewendet werden.

Dosierung

Ein mögliches Vorgehen bei der Dosierung sieht wie folgt aus, sofern Ihnen keine anderen Dosierungsanweisungen von Ihrem Arzt oder Apotheker gegeben wurde:

  • Verwenden Sie eine Akutpotenz zwischen D4 - D12 oder C4 - C12  (nicht höher, insbesondere nicht höher als C30)
  • 1-3 Globuli unter die Zunge, je nach Zustand des Patienten kann dies alle 10 Minuten bis 1 Stunde wiederholt werden
  • Alternativ können die Globuli in einem Glas oder Fläschchen aufgelöst werden ("verschlagen" oder umrühren mit einem Holz- oder Plastiklöffel) und dann alle 5-10 Minuten schluckweise verabreicht werden (vorher 1-2 x kurz aufschütteln).

Die Dosierung ist für Erwachene und Kinder prinzipiell gleich. Sie ist jedoch abhängig von der allgemeinen Stärke oder Schwäche der betroffenen Person. In der Regel wird man empfindlicheren oder schwächeren Personen eine weniger hohe Potenz verabreichen.

Eventuell kommt es nach Mitteleinnahme kurzzeitig zu einer Verschlechterung. Das zeigt (paradoxerweise) die deutliche Wirksamkeit des Mittels. Wirksamkeit bedeutet, dass es dem Patienten (nach eventueller kurzer Erstverschlimmerung) rasch besser geht (also etwa Aktivitätszunahme, Appetitzunahme, Aufstehen etc.), und zwar unabhängig davon ob z.B. noch Restfieber, Husten oder Durchfall bestehen (denn das sind Reinigungsmechanismen des Körpers). In akuten Fällen sollte diese "Vitalisierung“ unter homöopathischer Behandlung in wenigen Stunden deutlich erkennbar sein. Ist das nicht der Fall, sollte das Mittel gewechselt werden. Geht es dem Patienten schlechter (z.B. zunehmende Schwäche, Inaktivität, Appetitverlust etc.),  muss kurzfristig eine ärztliche Untersuchung und Beurteilung erfolgen.